In einer Feuerwehr gibt es verschiedene Mitgliedsformen.
Beginnend mit der Jugend-feuerwehr, wo der Grundstein für die Arbeit
im aktiven Dienst gelegt wird. Über die Frauengruppe, die sich zur
Ausbildung und zum Wettkampftraining trifft, aber auch bei längeren
Einsätzen für die Verpflegung der Kameraden an der Einsatzstelle sorgt.
Bis hin zur Alters- und Ehrenabteilung, welche unter anderem per Fahrrad
die Hydrantenpflege übernimmt und uns dank ihrer Erfahrung bei der Ausbildung
beratend zur Seite steht. Zu guter letzt kommt die Einsatzabteilung.
In diese Abteilung zählen alle aktiven Mitglieder, weiblich sowie männlich,
die an den Einsätzen teilnehmen.
Derzeit sind es 77 Kameraden insgesamt,
davon in den verschiedenen Gruppen:
Diese Zahlen stehen gegen 19 589 Einwohner. Zum Vergleich 28 Mitglieder zu ca. 4500 Einwohner im Jahre 1932.
Die aktiven Kameraden treffen sich zu vier Diensten im Monat und
zu durchschnittlich 150 bis 190 Einsätzen im Jahr.
Die Dienste dauern im Schnitt zwei Stunden (96 Stunden pro Jahr).
Hinzu kommen unzählige Stunden in denen die Kameraden die Technik
warten, sich auf Lehrgängen in Kreis- oder Landesschulen weiterbilden,
Veranstaltungen absichern und die Nachbereitung nach den Einsätzen
durchführen. Neben diesen Zeitaufwendungen kommen noch unsere kulturellen
Highlights: So gibt es den Dienstsport, ein Skatturnier, Radtouren, und
weitere sportliche Veranstaltungen an denen im Laufe des Jahres teilgenommen wird.
Nun noch ein paar Zahlen:
Im Land Brandenburg gibt es 201 freiwillige, fünf Berufs- und zehn Werkfeuerwehren.
Unentbehrlich für den Bandschutz sind die rund 46 500 ehrenamtlich tätigen
Feuerwehrkameraden. Die Berufsfeuerwehren haben rund 600, die Werksfeuerwehren
rund 900 Angehörige. Diese sorgen sich um 2 500 000 Einwohner. In einer
Jugendfeuerwehr sind derzeit rund 11 000 Jugendliche engagiert. Vor zehn
Jahren waren es noch rund 16 000.
Für das Jahr 2009 wurden 30 350 Einsätze gezählt. Davon entfielen 6 433
auf Brände, 18 806 Mal wurde technische Hilfe geleistet und 5 111 Mal war
es zum Glück nur ein Fehlalarm.